Los ging es am Mittwochabend als Jonas, einer meiner Mitpraktikanten, seinen Abschied gefeiert hat. Und da Praktikanten in der Handelskammer würdig verabschiedt werden, haben wir alle bis zum bitteren Ende - das heißt hier in Spanien bis 6:30 - durchgehalten und ihm somit quasi die letzte Ehre erwiesen.
Der Donnerstag fing dementsprechend ruhig an - ich lag lesend in der Sonne im Park - und hörte auch ruhig auf - vor dem Fernseh DVD sehend.
Am Freitag war ich dann wieder bereit für neue Unternehmungen und machte mich, dank schlechten Wetters, auf das Thyssen-Museum zu erkunden. War keine so gute Idee, weil es dank Feiertag und schechtem Wetter gerammelt voll war und ich nach 2 Stunden entnervt aufgegeben habe - aber das Wichtigste habe ich gesehen und die schönsten Gemälde hingen eh vor den Toiletten:
Freitagabend bedeutet in Madrid feiern, egal ob Karfreitag oder nicht. Es war sogar mehr los als jemals zuvor und wir hatten in der Disko kaum Platz zu tanzen, weswegen wir dieses Mal "schon" um 4:30 schlapp gemacht haben.
Am Samstag stand dann der große Einkauf für unseren geplanten Osterbrunch am Sonntag an. Den Mittag habe ich schlafend verbracht, weil das Wetter schlecht und ich müde war. Abends bin ich dann mit meiner Mitpraktikantin Sabrina in den neuen Almodóvar-Film "Los abrazos rotos". Mir hat er - trotz keiner ganz so tollen Kritiken in den Medien - ziemlich gut gefallen, allerdings auch dank Penélope Cruz, die fantastisch gespielt hat.
Am Sonntag stand dann unser fenomenaler Osterbrunch (ja, ich weiß Eigenlob und so...) mit Sekt, Obstsalat, dunklem Brot, Marmelade, süßen Teilchen, Keksen, frischgepresstem Orangensaft und Eiern natürlich. Doch seht selbst:
Am Sonntag war ich dann mit zwei Mitpraktikantinnen Salsa tanzen. Für mich das erste Mal und dementsprechend dumm habe ich mich auch angestellt. Netterweise hat mir der Barbesitzer persönlich (ein Chilene) Nachhilfe gegeben, sodass ich jetzt zumindest in Theorie weiß, wie die Schritte funktionieren:
Heute Morgen (Montag) wurde ich von dem zarten Geräusch unseres Staubsaugers geweckt und wusste nichts mit mir anzufangen. Weiterschlafen ging nicht, weil die Putzfrau immer einen Höllenlärm macht. Deshalb habe ich spontan beschlossen, zum Frisör zu gehen. Eigentlich wollte ich nur meine Spitzen schneiden lassen. Aber als mich die Frisörin gefragt habe, was ich möchte, meinte ich ganz spontan "un cambio" (einen Wechsel): Nicht zu kurz und keinen Pony - alles andere ist egal. Und das ist, was sie aus mir gemacht hat (bin schon gespannt, wie ich morgen früh aussehe, wenn ich aus dem Bett komme oder wenn ich meine Haare wasche..):
Mit der neuen Frisur gings dann gleich weiter ins Museum: Dieses Mal das Reina Sofía, in dem Pablo Picassos Guernica hängt. Das Bild ist riesig, erstreckt sich über eine ganze Museumswand und ist das einzige in dem ganzen Saal. Ich stand bestimmt 10 Minuten davor und habe mich ganz klein gefühlt... Wirklich beeindruckend!
Morgen gehts wieder zurück in die Kammer und irgendwie freue ich mich - auch wenn mir das Aufstehen sicherlich schwer fallen wird nach diesem netten Kurzurlaub...
oh là là - très chique mademoiselle.
AntwortenLöschendie Haare sind der HAMMER.
wahrscheinlich ist der Zeitaufwand um sie wieder so zu stylen ebbenfalls hammer.:)
Hinzu kommt noch, dass du im Reina Sophia warst. da sagt Papi Reiner nur brav, brav und ist dann auch schon wieder weg
Ciao
Reiner
Och, jetzt fühl ich mich geschmeichelt, Reiner! Habe sie derzeit lockig, weil ich keine Lust habe extra 30 oder 40 Minuten früher aufzustehen, um sie mir zu glätten. (Der Zeitaufwand ist wirklich hammer..) Aber am Wochenende werde ich mir die Mühe machen.. ;)
AntwortenLöschenHi Simone!
AntwortenLöschenDu scheinst wirklich so viel Spaß zu haben! Ich will auch! Ich werde dann hoffentlich mal zu dir herüberhopsen :-)
nos vemos!
Dani
Wow, auf dem ersten Foto siehst du richtig businessmäßig aus, Kompliment!!:-)
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